Tourbericht Rampe Nußdorf

Unser Konzert in der Rampe begann so, wie jeder seinen Tag beginnen sollte: mit Sitzen. In unserem Falle war das mehr oder weniger (wenn auch bedeutend mehr weniger als mehr) freiwillig. Der entscheidende Grund, der uns zum Sitzen motivierte, war der Mangel an Aufgeschlossenheit, der uns entgegengebracht wurde - die Tür war zu... Doch wie der höchstgradig zuverlässigen Quelle Stupidedia (http://www.stupidedia.org/stupi/Ska) entnommen werden kann, lassen sich die grundsätzlich optimistischen und gut gelaunten Ska-People von nichts und niemandem so leicht den Sonnenschein aus ihren Köpfen rauben.

Als dann schließlich mit Karl der Schlüssel zur Rampe mit der Empfehlung "Und lasst bloß keine Nazis rein" und kurze Zeit später mit der (im übrigen hervorragenden) PA auch der letzte Schlüssel zum Erfolg kam, begann die Knochenarbeit (irgendwer aus der Band hat sich sone bockschwere ****Hammond gekauft, die alle anderen jetzt immer rumschleppen müssen...). Der Aufbau gestaltete sich dennoch dank der überragenden mentalen Unterstützung der anderen Bands, welche diese derart in Anspruch nahm, dass sie sogar den Teppich für das Schlagzeug vergaßen, als einfacher als gedacht. Lediglich das Abmischen verzögerte aufgrund der musikalischen Vorlieben der zu unserer Freude erfahüen und kompetenten Mischer ("Ich will das große Saxophon nochmal hörn" und "Tiiiiiiiiiiiiieeeeeeeefer"), die auch Markus Soli wähüd des Auftritts entscheidend prägten.

Nachdem wir dann nach einer kleinen Stärkung im Restaurant zum Goldenen M und später mit Pizza wegen der nicht zu unterschätzenden Brandgefahr, die von einer Lichtanlage ausgeht, nur eins von zwei Elementen aufgebaut hatten, konnten die Tüü für die seit über einer Stunde auf Einlass wartenden Fans geöffnet werden.

Ab hier reihte sich ein SKAndal an den andeü: kein Bier vor dem Auftritt (ein Vorsatz, der dann doch relativ schnell im kühlen Nass des Gerstensaftes in unseü Kehlen ertränkt wurde), Noten für das Gebläse und dann wurden Traditionen mit Füßen getreten, als wir nach den tollen Gigs von Escape the Havoc und Canister vergaßen, uns mit der obligatorischen Runde Jägermeister fÜr unseü Auftritt zu stärken.

Doch sämtliche Sorgen gingen in der Bombenstimmung in der HÜtte unter!
Skanking, Tanzen und Mitsingen, das, was sich jede Ska-Band aus tiefstem Herzen wÜnscht, sorgten dafÜr, dass der Auftritt zu dem Besten unserer bisherigen musikalischen Karriere wurde. Gegen 1 Uhr verließen wir letztendlich gezwungenermaßen (wie immer als Letzte) die Rampe - wir wäü gerne noch geblieben, aber einer Bestechung in Flüssigwährung kann kein Musiker wiederstehen... Vielen Dank an alle, die da waü und Stimmung gemacht haben!

By Tobi N.

P.S. Schaut mal aufs Programm vom Promenadenfest in ÜB, wer weiß, was da fÜr Musik läuft...